Produkt anders als beworben – Rückgabe?

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Herr Hunger kauft beim Juwelier einen Goldring für seine Frau zum Hochzeitstag. Sie freut sich riesig über das Geschenk. Nach einigen Tagen bemerkt Frau Hunger, dass der Ring an ihrer Haut abfärbt und teilt ihrem Mann mit, dass der Ring nicht echt sei. Dieser ist stinksauer und bringt den Ring etwa 4 Wochen später zurück zum Juwelier. Dieser verweigert die Annahme, da die Widerrufsfrist von 14 Tagen verstrichen ist.

Der Verkäufer irrt sich hier. Hier liegt eindeutig ein Eigenschaftsirrtum vor. Wenn der Verkäufer zusätzlich auch noch wusste, dass der Ring nicht echt ist, liegt zusätzlich bei diesem Kauf eine arglistige Täuschung zugrunde. Er muss den Ring also zurück nehmen.

Quelle: (lexeakt)

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